Erster Jagdausflug ~ Tag 4 ~ Abschied und Heimfahrt

Heute war es soweit und wir mussten uns von unserer Gastgeberin Keks verabschieden. Nach knapp 3 tollen Tagen in Potsdam und Berlin mussten wir uns wieder auf den Heimweg nach Aachen machen. Die Familie ruft, denn es ist ja schließlich kurz vor Weihnachten.

Mit vielen Eindrücken im Gedächtnis packten wir also unsere Sachen, die teilweise im kompletten Haus verteilt waren (Marry: „Hey Cora, hier im Bad liegt dein Handtuch“ oder Keks: „Hier in der Küche stehen noch drei paar Schuhe, von wem sind die denn?“ Cora: „Das müssten meine sein!“). Ja, die Cora ist, was ihre Klamotten angeht, recht kreativ mit der Aufbewahrung. Warum alles an einem Platz lassen, wenn man es auch verteilen kann? Macht doch viel mehr Spaß beim zusammenpacken, wenn man immer wieder was findet. Als wir dann glaubten, dass wir alles eingepackt haben, was wir auch mit nach Potsdam gebracht haben, hieß es Abschied nehmen von unseren Gastgebern nebst kleinem Zoo. Ja, es gab nicht nur ein Tier, sondern eine ganze Riege: eine Labradorhündin, die jedem die Hände abschleckte, wenn man nicht aufgepasst hat, ein Meerschweinchen, was auch mal sein Revier markiert und zwei Vögel, die gerne mal Krach machen, wenn sie gerade nichts zu fressen haben. Wir bedanken uns hier auch noch einmal herzlich für Speiß, Trank und Unterkunft bei der Familie von unserem Keks. Wir hoffen, dass wir nicht allzu schlimm waren und wir doch irgendwann nochmal wieder kommen dürfen.

Als die letzten Abschieds- und Feiertagsgrüße ausgetauscht wurden, ging es dann für uns auch direkt ins Auto. Doch bevor wir irgendwann mal die Autobahn erreicht haben (durch so viele Dörfer sind wir auf der Hinfahrt nicht gekommen), ging es noch zum örtlichen Discounter, um uns mit Reiseproviant in Form von Salat und Brötchen einzudecken. Wenn man mal zurückblickt, haben wir uns ja richtig gesund ernährt, zumindestens auf Hin- und Rückfahrt. Im Auto gab es dann einen kurzen Dreh für unseren VLog und noch bevor wir auf der Autobahn angekommen waren, schliefen die Beifahrer schon tief und fest. Das schöne, aber trotzdem anstrengende Wochenende steckte uns allen in den Knochen. Nach ungefähr 200km machten wir dann die erste kleine Pause, um uns ein wenig die Beine zu vertreten. Der Rastplatz hier sah auf jeden Fall um einiges einladender aus, als der erste auf unserer Reise. Irgendwann hieß es dann aber wieder „Aufsitzen!“ und wir machten uns weiter auf den Heimweg. Zwischendurch gab es noch einen Mini-Stau, den einige Personen aber mal wieder verschlafen haben.

Bei der nächsten Pause wurden dann die Salate genoßen und man war einer Meinung: Der Salat schmeckte frischer und es gab auch keine grün schmeckenden Tomaten. Dazu muss man sagen, dass im Salat überhaupt keine Tomaten waren, aber das nur der Vollständigkeit halber. Nach kurzem Fahrerwechsel und einem Besuch beim Restaurant „Zur goldenen Schwalbe“ haben wir auch die letzten 100km hinter uns gebracht und unsere Heimat am frühen Abend wieder erreicht. Trotz des ereignisreichen Wochenendes sind wir froh, wieder zu Hause zu sein und nicht mehr auf Luftmatratzen zu schlafen, sondern in unseren eigenen Betten.

Euer Taker

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